Männergesundheit, Erektile Dysfunktion

Männergesundheit war lange Zeit kein Thema. Denn "Mann" wurde nicht krank! Dabei sind Männer viel häufiger krank als Frauen, sterben nach wie vor früher. Das muss nicht sein. Wie Männer gesundheitsbewusst leben und sich durch sinnvolle Vorsorge schützen können, darüber informieren wir Sie auf dieser Seite.

Männergesundheit

– Typisch Mann? Bestimmte Gesundheitsprobleme treffen ausschließlich Männer, viele Beschwerden bekommen sie häufiger als Frauen zu spüren.Erfahren Sie von uns, wie sich typischen Männerkrankheiten vorbeugen lässt, welche Vorsorgeuntersuchungen für den Mann wichtig sind und was bei Potenzstörungen und Impotenz hilft. Denn auch für das vermeintlich starke Geschlecht gilt: Wer gesund bleiben will, muss etwas dafür tun.

In der Regel gibt es keine Frühzeichen für Prostatakrebs in Form von körperlichen Beschwerden, sodass nur regelmäßige ärztliche Untersuchungen die Erkrankung in einem Anfangsstadium entdecken können. Solange der Tumor klein und auf die Prostata beschränkt ist, sind die Heilungsaussichten sehr gut. Wenn bereits Schmerzen auf die Erkrankung hinweisen, kann das Prostatakarzinom bereits so weit fortgeschritten sein, dass eine komplette Heilung nicht mehr möglich ist. Die gesetzliche Früherkennungs-Untersuchung stellt die beste Möglichkeit dar, Prostatakrebs frühzeitig zu entdecken und erfolgreich zu behandeln.

Transrektaler Ultraschall (TRUS)

Beim transrektalen Ultraschall (TRUS) wird eine Ultraschall-Sonde in den Mastdarm (Rektum) eingeführt. So kann der untersuchende Arzt die Größe und Form der Prostata ermitteln und die Drüse nach krebsverdächtigen Bereichen absuchen. Beim Ultraschall ist der untersuchte Patient keiner Strahlenbelastung ausgesetzt und die Untersuchung ist risiko- und schmerzlos.

PSA

Das prostataspezifische Antigen (abgekürzt PSA) ist ein Eiweißstoff, den die Vorsteherdrüse des Mannes (Prostata) produziert. PSA gehört zu den Tumormarkern und wird bei Verdacht auf Prostatakrebs und bei bestehendem Prostatakrebs gemessen. Er kann auch im Rahmen der jährlichen Prostatakrebsvorsorge regelmäßig gemessen werden.

Impotenz (Erektile Dysfunktion, ED)

Unter Impotenz (Erektile Dysfunktion, ED) versteht man allgemein, dass Männer den Beischlaf nicht mehr befriedigend ausführen können. Es gibt verschiedene Formen der Impotenz.

Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff Impotenz meist Erektionsstörungen. Wenn diese mindestens sechs Monate anhalten, sprechen Mediziner von einem chronischen Krankheitsbild.

Viele Betroffene gehen aus falscher Scham zunächst nicht zum Urologen. Oft aber ist eine rasche – bei Verletzungen sofortige – Untersuchung erforderlich, um Langzeitschäden zu vermeiden und die Fähigkeit zur Erektion erfolgreich wiederherstellen zu können.

Testosteronmangel

Testosteron ist das wichtigste Sexualhormon des Mannes. Es ist nicht nur für die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale und für die Steuerung der Sexualfunktionen zuständig, sondern spielt auch bei der Regulierung weiterer körperlicher und auch psychischer Vorgänge eine wichtige Rolle.

Ein Testosteronmangel kann durch Erkrankungen bedingt sein, wird aber auch sehr häufig bei älteren Männern beobachtet, denn die Testosteronbildung lässt ab dem 40. Lebensjahr allmählich nach. Die betroffenen Männer weisen eine Reihe von sexuellen, körperlichen und psychischen Symptomen auf, die sehr belastend sein können. Mediziner sprechen von einem Testosteron-Mangel-Syndrom (TMS). Doch lassen sich diese Beschwerden mit einer Testosterontherapie gut behandeln.